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Mauke beim Pferd: Ursachen abklären, Fütterung ehrlich einordnen
Warum Mauke ein Befund mit vielen möglichen Ursachen ist, was Haltung und Pflege beitragen, was Zink und Kupfer wirklich leisten und wann Weidepflanzen die Haut lichtempfindlich machen.

Die kurze Antwort
Mauke ist keine einzelne Krankheit, sondern ein unspezifisches Hautreaktionsmuster in der Fesselbeuge mit mehreren möglichen Ursachen, darunter Milbenbefall und ein gestörtes Hautmikrobiom 1. Die Ursache klärt die Tierärztin oder der Tierarzt. Ein Futter, das Mauke nachweislich heilt, ist nicht belegt; die Fütterung kann eine bedarfsgerechte Versorgung ohne Überschüsse sichern 2.
Was ist Mauke – und warum ist sie keine einzelne Diagnose?
Mauke, fachlich equine Fesselbeugendermatitis, ist ein unspezifisches Hautreaktionsmuster an den unteren Gliedmaßen, meist in der Fesselbeuge. Die Fachübersicht spricht von einem multifaktoriellen Syndrom, zu dem es für viele Aspekte noch wenige Originalstudien gibt 1. Eine ältere Übersichtsarbeit formuliert es ähnlich: Mauke ist ein Reaktionsmuster der Haut und sollte als Syndrom statt als Diagnose betrachtet werden 3.
Nach der vorliegenden Datenlage beeinflussen Alter und Rasse, wie oft und wie schwer Mauke auftritt; Kaltblüter mit Behang und großem Röhrbeinumfang sind besonders betroffen, ebenso Hinterbeine und unpigmentierte Gliedmaßen. Wiederholt gezeigt wurden Zusammenhänge mit Chorioptes-Milben und einem veränderten Hautmikrobiom, nicht aber mit Pilzinfektionen. Dass ein einzelner Erreger die Ursache ist, wurde bisher nicht nachgewiesen 1.
| Faktor | Was die geprüften Quellen dazu sagen |
|---|---|
| Chorioptes-Milben | Zusammenhang mit Mauke wiederholt gezeigt 1; bei Kaltblütern auch mit dem Verlauf eines Lymphödems in Verbindung gebracht 4 |
| Bakterien | Verändertes Hautmikrobiom belegt, Ursächlichkeit einzelner Erreger nicht 1; Dermatophilose bei anhaltend nassen Fesseln 5 |
| Pilze | Laut Übersicht kein konsistenter Zusammenhang mit Mauke 1 |
| Nässe und Witterung | Für Regen und Luftfeuchte uneinheitliche Belege 1; für Dermatophilose begünstigt anhaltende Nässe die Infektion 5 |
| Lichtempfindlichkeit | UV-Licht plus photoaktive Stoffe aus Pflanzen oder bei Leberschäden, vor allem an unpigmentierter Haut 6 |
| Lymphödem bei Kaltblütern | Fortschreitende Erkrankung, nur symptomatisch behandelbar 4 |
Mögliche Ursachen und Einflussfaktoren – die Einordnung im Einzelfall gehört in die Tierarztpraxis.
Warum gehört Mauke in die tierärztliche Abklärung?
Welche Behandlung passt, hängt von der Ursache ab. Werden begünstigende und unterhaltende Faktoren nicht erkannt, sind Fehlschläge wahrscheinlicher 3. In einer Schweizer Halterbefragung fielen 69 % der Behandlungsentscheidungen ohne tierärztliche Beratung; das erschwerte die Ursachenklärung und machte die Behandlung oft länger und aufwendiger 7.
Zur Abklärung können je nach Bild Hautproben gehören, etwa eine Zytologie frischer Krusten 5. Besteht Verdacht auf Lichtempfindlichkeit, soll die Leberfunktion geprüft werden 6.
- Seit wann bestehen die Veränderungen, und an welchen Beinen?
- Sind die betroffenen Stellen weiß oder pigmentiert?
- Wie sind Auslauf, Einstreu und Weide beschaffen?
- Was wurde bereits aufgetragen oder gegeben?
- Welche Futteränderungen gab es im selben Zeitraum?
Was kannst du bei Haltung und Pflege beeinflussen?
Für die bakterielle Dermatophilose ist der Zusammenhang mit Nässe gut beschrieben: Anhaltend nasse Fesseln in nassen Ausläufen, Ställen oder auf der Weide führen zu Infektionen der unteren Gliedmaßen, trockenes Wetter beschleunigt die Heilung 5. Für Mauke insgesamt sind die Belege zu Regen und Luftfeuchte dagegen uneinheitlich 1. Trockene Ausläufe sind deshalb sinnvoll, aber keine Garantie.
Bei Kaltblütern mit Lymphödem empfiehlt die Übersichtsarbeit, den Behang für Reinigung und Behandlung zu scheren und die Beine gründlich zu trocknen 4. In einer Studie an Rheinisch-Deutschen Kaltblütern hatten Pferde mit Weide- oder Weide-Paddock-Haltung ein geringeres Risiko für höhere Lymphödem-Scores, bestimmte Stroheinstreu ein höheres 9. Das sind beobachtete Zusammenhänge, keine bewiesenen Ursachen.
- Schlammige, dauerhaft nasse Bereiche im Auslauf verringern.
- Beine nach dem Waschen oder nach Nässe gründlich trocknen.
- Pflege- und Behandlungsmittel mit der Tierarztpraxis abstimmen, statt mehrere Mittel nacheinander auszuprobieren.
- Veränderungen mit Datum und Foto dokumentieren.
Welche Rolle spielen Zink und Kupfer wirklich?
Zink wird oft als Hautnährstoff genannt. Belegt ist: Zinkmangel verursacht bei Fohlen verlangsamtes Wachstum, Appetitlosigkeit, Hautveränderungen an den unteren Gliedmaßen und Haarausfall. Die Folgen von Zinkmangel oder -überschuss bei erwachsenen Pferden sind laut derselben Fachübersicht nicht dokumentiert 2. Der oft zitierte Zusammenhang zwischen Zinkmangel und Dermatophilose-Ausbrüchen bezieht sich in der Fachinformation auf Rinderfutter, nicht auf Pferde 5.
Mehr ist dabei nicht besser: Zu viel Zink kann die Kupferaufnahme beeinträchtigen; empfohlen wird ein Zink-Kupfer-Verhältnis von etwa 3:1 bis 4:1 in der Ration 2. Für die Gesamtration gelten gesetzliche Höchstgehalte von 120 mg Zink und 25 mg Kupfer je kg Alleinfutter über alle Quellen 1011.
Die sinnvolle Frage lautet deshalb nicht, welches Zinkprodukt man kaufen sollte, sondern: Ist die Zink- und Kupferversorgung aus Heu, Weide, Kraftfutter und allen Zusätzen zusammen bedarfsgerecht 12? Eine rechnerische Lücke lässt sich gezielt schließen. Ein zusätzliches Hautprodukt auf eine bereits gedeckte Ration erhöht nur die Gesamtmenge.
Was ist über spezielle Futter bei Mauke bekannt?
Die Fachübersicht beschreibt die Therapie von Mauke als weitgehend empirisch; untersucht wurden vor allem antibakterielle Wirkstoffe, Fettsäuren, aromatische Öle, Feuchthaltemittel und Ansätze gegen Chorioptes-Milben 1. Eine kontrollierte Studie, die zeigt, dass ein bestimmtes Futter oder Ergänzungsfutter Mauke heilt oder verhindert, haben wir nicht gefunden.
Einen echten Fütterungsbezug gibt es beim Lymphödem der Kaltblüter: In der Studie an Rheinisch-Deutschen Kaltblütern war Heu mit Stroh im Winter mit einem geringeren Risiko höherer Scores verbunden, Heulage und Kraftfutter im Winter mit einem höheren 9. Die Übersichtsarbeit fasst diese Befunde ebenso zusammen 4. Auch das sind Zusammenhänge aus Beobachtungsdaten, kein Beweis. Besprich eine Rationsänderung bei betroffenen Kaltblütern deshalb mit der Tierarztpraxis.
Können Weidepflanzen die Haut lichtempfindlich machen?
Ja, und das ist der wichtigste Fütterungsbezug bei Hautschäden an weißen Beinen. Bei einer Photosensibilisierung reagieren photoaktive Stoffe in der Haut mit UV-Licht und schädigen sie. Primär auslösen können das Pflanzen wie Johanniskraut und Buchweizen. Bei der leberbedingten Form sammelt sich ein Abbauprodukt des Blattgrüns an, weil die Leber geschädigt ist; als Auslöser genannt werden unter anderem Schwedenklee, Rotklee und Kreuzkräuter (Senecio-Arten) 6.
Beim Pferd ist die leberbedingte Form häufiger. Betroffen sind hell pigmentierte oder spärlich behaarte Hautstellen 8. Da unpigmentierte Gliedmaßen auch bei Mauke häufiger betroffen sind 1, lohnt bei Veränderungen an weißen Abzeichen der Blick auf die Weide.
Was gehört in dein Fütterungsprotokoll?
Mit diesen Unterlagen lässt sich im Tierarztgespräch trennen, was Ration, Haltung und Hautbefund jeweils beitragen. Eine Rationsberechnung zeigt Lücken und Überschüsse; sie ersetzt keine Hautdiagnose 12.
- Heu und Heulage mit Tagesmenge und, falls vorhanden, Analyse.
- Weidezeit, Weidefläche und auffällige Pflanzen auf Weide und im Heu.
- Kraftfutter und jede Ergänzung mit Deklaration und tatsächlicher Tagesmenge 13.
- Futteränderungen mit Datum, getrennt von Beobachtungen an der Haut.
Das kannst du mitnehmen
- Mauke ist ein Reaktionsmuster mit mehreren möglichen Ursachen; Ursachen und begünstigende Faktoren klärt die Tierarztpraxis vor der Behandlung 31.
- Zink gehört bedarfsgerecht in die Gesamtration: Zu viel stört die Kupferaufnahme, und die Gehalte sind gesetzlich begrenzt 210.
- Entzündete weiße Abzeichen nach Weidegang können auf eine Lichtempfindlichkeit durch Pflanzen oder Leberschäden hinweisen 6.
Häufige Fragen
Was kann die Fütterung bei Mauke leisten?
Ein Futter mit nachgewiesener Heilwirkung bei Mauke ist uns nicht bekannt. Die Fachübersicht beschreibt die Therapie als weitgehend empirisch und nennt vor allem Studien zu antibakteriellen Mitteln, Fettsäuren, aromatischen Ölen, Feuchthaltemitteln und Milbenbehandlung 1. Auf der Fütterungsseite zählt eine bedarfsgerechte Gesamtration ohne Überschüsse 2.
Welche Rolle spielt Zink bei Mauke?
Ein echter Zinkmangel verursacht bei Fohlen unter anderem Hautveränderungen an den unteren Gliedmaßen. Für erwachsene Pferde sind die Folgen von Zinkmangel oder -überschuss laut Fachübersicht nicht dokumentiert 2. Prüfe die Zinkversorgung deshalb in der gesamten Ration, statt auf Verdacht nachzulegen.
Ist Mauke ansteckend?
Das hängt von der Ursache ab. Für die bakterielle Dermatophilose beschreibt die Fachinformation Ausbrüche in Betrieben mit zuvor betroffenen Pferden 5. Auch Milbenbefall steht mit Mauke in Zusammenhang 1. Ob bei deinem Pferd Erreger oder Milben beteiligt sind, klärt die tierärztliche Untersuchung.
Warum haben Kaltblüter so oft Mauke?
Kaltblüter mit Behang und großem Röhrbeinumfang sind häufiger und schwerer betroffen 1. Bei ihnen kann hinter chronischer Mauke auch ein chronisch progressives Lymphödem stecken, eine fortschreitende Erkrankung, die bislang nur symptomatisch behandelt werden kann 4.
Quellen & Studien
Die Inhalte basieren auf den unten genannten Referenzen. Sie ersetzen keine individuelle tierärztliche oder fütterungsfachliche Beratung.
Quellenliste anzeigen (13)
- Gerber V, Kaiser-Thom S, Oesch S (2023): Equine pastern dermatitis: a narrative review on clinical presentation, diagnosis, risk factors, prevention, and therapeutic approaches. Journal of the American Veterinary Medical Association 261(S1):S58–S65Narrative Übersicht, Abstract geprüft (PMID 36917616, Europe PMC): Mauke als unspezifisches Hautreaktionsmuster und multifaktorielles Syndrom; Risikofaktoren Alter, Rasse, Kaltblüter mit Behang und großem Röhrbeinumfang, Hinterbeine, unpigmentierte Gliedmaßen; Belege für Regen/Feuchtigkeit uneinheitlich; Zusammenhänge mit Chorioptes-Befall und gestörtem Hautmikrobiom, nicht mit Pilzinfektionen; Ursächlichkeit einzelner Erreger nicht nachgewiesen; Therapie weitgehend empirisch. Keine Fütterungsempfehlung abgeleitet; Volltext nicht geprüft.
- Liburt NR (2026): Nutritional Diseases of Horses and Other Equids. Merck Veterinary ManualFachübersicht, Stand Februar 2026: Energieüberschuss, unspezifische Mangelzeichen und Risiken von Übersupplementierung; keine Grundlage für eine Ferndiagnose.
- Yu AA (2013): Equine Pastern Dermatitis. Veterinary Clinics of North America: Equine Practice 29(3):577–588Übersichtsarbeit, Abstract geprüft (PMID 24267676, Europe PMC): Mauke ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Hautreaktionsmuster und als Syndrom statt als Diagnose zu betrachten; primäre, begünstigende und unterhaltende Faktoren sind vor der Behandlung zu klären. Volltext nicht geprüft.
- Brys M, Claerebout E, Chiers K (2023): Chronic Progressive Lymphedema in Belgian Draft Horses: Understanding and Managing a Challenging Disease. Veterinary Sciences 10(5):347Offene Übersichtsarbeit, Volltext über Europe PMC geprüft (PMC10222719): CPL mit Hautverdickung, Falten, Knoten, Hyperkeratose und Ulzera an den distalen Gliedmaßen, häufig durch bakterielle, Pilz- oder Parasiteninfektionen kompliziert; fortschreitend und nicht heilbar, Behandlung rein symptomatisch; chronische progressive Fesselbeugendermatitis und CPL beschreiben in der Literatur oft dasselbe Bild; Scheren des Behangs und gründliches Trocknen der Beine als Managementpunkte; Hinweise auf Zusammenhänge mit Silage- und Kraftfütterung stammen aus Beobachtungsdaten. Keine Nährstoff- oder Supplementempfehlung.
- Moriello KA (2026): Dermatophilosis in Animals. Merck Veterinary ManualFachübersicht, Stand Februar 2026, geprüft am 30.09.2026: anhaltende Nässe der Fesseln in nassen Ausläufen, Ställen oder auf der Weide führt zu Infektionen der unteren Gliedmaßen; trockenes Wetter beschleunigt die Heilung; Ausbrüche in Betrieben mit zuvor betroffenen Pferden; Zytologie frischer Krusten als praktische Diagnostik. Der Hinweis auf Zinkmangel bezieht sich ausdrücklich auf Rinderfutter, nicht auf Pferde.
- Bookbinder L (2024): Overview of Photosensitization in Animals. Merck Veterinary ManualFachübersicht, Stand März 2024, geprüft am 30.09.2026: primäre Photosensibilisierung u. a. durch Johanniskraut (Hypericum perforatum) und Buchweizen (Fagopyrum esculentum); hepatogene Form u. a. durch Schwedenklee, Rotklee und Senecio-Arten; Läsionen vor allem an unpigmentierter, UV-exponierter Haut; Leberfunktion ist bei Verdacht immer zu prüfen; Schatten bzw. Aufstallung und Weidegang nur bei Dunkelheit.
- Oesch S, Kaiser-Thom S, Vidondo B, Gerber V (2022): Owner reported clinical signs and -treatment decisions in equine pastern dermatitis. Schweizer Archiv für Tierheilkunde 164(5):401–412Halterbefragung zu 123 betroffenen Pferden, Abstract geprüft (PMID 35506419, Europe PMC): hohe Häufigkeit besonders bei Kaltblütern, wiederkehrende Verläufe; 69 % der Behandlungsentscheidungen ohne tierärztliche Beratung, was die Ursachenklärung erschwert. Befragungsdaten, keine Therapiestudie.
- Barrington GM (2026): Photosensitization in Horses. Merck Veterinary Manual, Ausgabe für TierhalterHalterinformation, Stand Juli 2026, geprüft am 30.09.2026: beim Pferd ist die leberbedingte (hepatogene) Form häufiger; betroffen sind hell pigmentierte oder spärlich behaarte Hautbereiche; Schatten, tierärztliche Diagnose, ggf. Leberuntersuchung und Beseitigung der Quelle (Giftpflanzen, Algen, Pilztoxine). Nennt selbst keine einzelnen Pflanzen.
- Sievers J, Distl O (2023): Prevalence of Chronic Progressive Lymphedema in the Rhenish German Draught Horse. Animals 13(6):999Querschnittsstudie an 493 Rheinisch-Deutschen Kaltblütern, Volltext über Europe PMC geprüft (PMC10044062): Weide- bzw. Weide-/Paddockhaltung mit geringerem Risiko höherer CPL-Scores; Heu mit Stroh im Winter mit geringerem, Heulage und Kraftfutter im Winter mit höherem Risiko assoziiert; Roggen- mit Weizenstroh als Einstreu mit höherem Risiko. Beobachtete Zusammenhänge, keine Ursachen- oder Interventionsstudie.
- Durchführungsverordnung (EU) 2016/1095Zulassung von Zinkacetat, Zinkchlorid, Zinkoxid, Zinksulfat und Zink-Chelaten (3b601 ff.); Gesamt-Höchstgehalt Zink 120 mg/kg Alleinfutter (12 % Feuchte) für „Andere Arten und Kategorien“, in denen Pferde nicht gesondert genannt sind. Konsolidierung 25.09.2022 (einschließlich DVO (EU) 2022/1458); Zulassungsende laut Anhang 27.07.2026; Erneuerungsverfahren laufen bei der EFSA. Laut EU-Register der Futtermittelzusatzstoffe (Stand 15.10.2026) ist ein Erneuerungsantrag nach Art. 14 VO (EG) 1831/2003 gestellt (geprüft für Zinkacetat-Dihydrat, 3b601); die Zulassung gilt fort. Ergänzend DVO (EU) 2024/265 (Zink(II)-Betain-Komplex, 120 für andere Arten).
- Durchführungsverordnung (EU) 2018/1039Zulassung von Kupfer-Verbindungen (3b401 ff.); Gesamt-Höchstgehalt Kupfer 25 mg/kg Alleinfutter (12 % Feuchte) in der Kategorie „Sonstige Tiere“, in der Pferde nicht gesondert genannt sind. Konsolidierung 21.09.2022 (einschließlich DVO (EU) 2022/1445); Zulassungsende laut Anhang 13.08.2028. Ergänzend DVO (EU) 2025/2513 (Kupfer(II)-Betain-Komplex, ebenfalls 25 für sonstige Tierarten).
- Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL): Gruber Tabelle zur PferdefütterungPraxis-Referenztabelle mit Bedarfs- und Futterwerten auf Basis der GfE-Empfehlungen; Grundlage vieler Rationsberechnungen im deutschsprachigen Raum. Kapitel 9.3, Tab. 39: häufigste Giftpflanzen für Pferde mit Standort, Toxizität und Risikostufe (nach Kamphues et al. 2014)
- Verordnung (EG) Nr. 767/2009Inverkehrbringen und Verwendung von Futtermitteln, Kennzeichnung und Claims; Begriffe Alleinfuttermittel (Art. 3 Abs. 2 Buchst. i) und Ergänzungsfuttermittel (Buchst. j), Gehalt an Futtermittelzusatzstoffen (Art. 8), Fütterungshinweise (Anhang II Nr. 4). Link auf die aktuelle EUR-Lex-Konsolidierung (Stand 26.12.2018).